ODISHEIM 2017

Geliebte Brüder! Fertig! Der Countdown fürs kommende Furzvergnügen ist eingerichtet. »286 Tage« klingt zunächst viel, aber wir wissen aus mannigfaltigen und eindrucksvollen Erfahrungen: Das geht blitzschnell.

Nach der vergangenen und vergnüglichen Zusammenkunft habe ich mir Gedanken zur Motivation und auch zur Inspiration für 2017 gemacht, allem voran ist mir die Anwesenheit all unserer österreichischen Freunde wichtig. Denn sind wir ehrlich: Niemand von uns will erneut auf den Helden in gelb, den Anführer des Mozart-Kommandos – niemand von uns will auf Azzi verzichten müssen. Hörst Du? Es gelten keine Ausreden mehr!

Für ihn, für nyckse<3, ohne die ich ein anderer wäre, für tokyo, für rudl, für gamberini, für thunder, für den chiller, für kenyatta und für alle restlichen brüder, die sich in den vergangenen Jahren rar gemacht haben. Fürs Rind. Für uns. Für Dich.

Back in Odisheim 2017

Das Dokument hat 324 Ebenen, der Ordner enthält 102 Objekte und ist 700MB groß. Die erste Skizze ist am Esstisch in Odisheim entstanden, am außergewöhnlich ruhigen Sonntagabend, nur noch der Portugiese und ich waren verblieben, der chiller schlief in weißen Hotel-Schlappen seinen Signatur-Schlaf auf dem Sitzsack, das Feuerchen knisterte geruhsam vor sich hin.

Progress 1

Progress 7

Progress 3

Progress 6

Progress 5

Ein Shirt für die Brüder

Das hat Spaß gemacht!
Gute Nacht und alles Liebe,
Euer Tippi

Und nun lernen wir, wie man einen Witz erzählt.

Und zwar Profimässig. Durchgetaktet. Erfolgreich. Von Louis CK (via Nerdwriter).

The Witcher – Buch, Spiel und Film

(Cover via https://en.wikipedia.org/ )

Durch Zufall bin ich neulich auf meinem Dachboden auf die Kurzgeschichtensammlung „The Last Wish“ des polnischen Autors Andrzey Sapkowski gestoßen. Als ich las, dass es sich um die Geschichten des Hexers „Geralt z Rivii“ handelt wurde ich insofern neugierig, als dass es sich dabei um die Figur aus den Videospielen der „Witcher“-Reihe von CD Projekt Red (cdprojektred.com) handelt und wollte das Buch gerade als billigen Buch-zu-Spiel-Abklatsch abtun, wäre ich nicht über das Datum der Erstveröffentlichung gestolpert:

1993.

Die der Sammlung namensgebende Kurzgeschichte wurde sogar 1986 in einer Zeitschrift veröffentlicht. Sowohl 1986, als auch 1993 gab es noch keine Playstation, das erste „Witcher“-Spiel erschien 2007 auf Windows. Ich wusste einfach bisher nicht, dass die Spiele-Reihe auf einer polnischen Buchvorlage beruht! Im Nachhinein erklärt das natürlich die Tiefe der Geschichte, Dichte der Welt und die dadurch entstehende Immersion und Faszination, die die Spiele bieten.

Nun habe ich das erste Buch, der mittlerweile vielen Bücher in der Reihe von Sapkowski, wieder gelesen (stecke aktuell im zweiten) und war überrascht wie unglaublich gut ich die Geschichten finde! Düstere Fantasywelt, ironischer, leicht verbitterter Hauptcharakter, tolle Dialoge und Szenen, guter Schreibstil, viele interessante und vielschichtige Charaktere (sehr vertraute im übrigen)… Krass, das ich das alles vergessen habe!

Zudem wurde mir auch klar, wie gut die Spiele von CD Projekt Red diese Geschichten adaptieren! Und ich stellte mir sofort die Frage warum es davon noch keine Filmadaption gibt. Auch dort habe ich mich geirrt, denn es gibt welche, mehrere Kurzfilme, einen Kinofilm und eine TV-Serie. Die allerdings alle eher schlechte Kritiken und von Andrzey Sapkowski selber, eher vernichtende Kritiken bekommen habe. Dazu muss man sagen, dass Sapkowski sich generell sehr übellaunig gegenüber jeder Medien-Adaption seiner Geschichten äussert.

Nun allerdings gibt es seit 2015 ein Filmprojekt des „Die Mumie„- Produzenten Sean Daniel, eine Nachricht die mich auch erst hat zweifeln lassen, da die „Mumien-Filme“ nicht sooooo super waren (ja,  es geht schlechter) und ich mich vor einer schlechten Hollywood-Umsetzung des Stoffes fürchte. Aber als ich las, dass der polnischen Regisseurs Tomek Baginski an dem Film arbeitet wurde ich hellhörig. Baginski hat nicht nur BAFTA und Oscar-Auszeichnungen, sondern auch einige der cineastischen Cut-Scenes und Trailer zu den Witcher-Spielen gemacht, die ja zum Teil beeindruckend gut waren! Zudem soll wohl in Polen gedreht werden, was auch bedeutet, dass polnische Filmproduktionen involviert sind.

Nun fügt sich also langsam ein Puzzlebild zusammen, dass mir – neben den Büchern, die ich noch zu lesen habe – Vorfreude und Hoffnung auf eine filmische Umsetzung von „The Witcher“ macht. Leider gibt es noch nicht viel Informationen zu dem Film, ein wenig mehr dazu via gamepressure.com