Im Rausch

Ich bin ja doch schon etwas älter, ich dachte ich hätte die Welt gesehen, alles erlebt, wurde fett und gemächlich. Ich kenne die Leute die drauf reingefallen sind, ihre aschfahlen Gesichter. Oft genug hab ich mit ihnen diskutiert und versucht klarzumachen, dass sie sich in einer Todesspirale befinden, aus der es weder wirtschaftlich noch finanziell kaum ein Entkommen gibt.

Aber ich gebe es zu: Ich hab es auch getan. Es fing an wie wahrscheinlich immer: Du fällst nicht auf irgendeine anonyme Ansage rein, sondern Deine besten Freunde fixen Dich an. Sie erzählen Dir „probier’s einfach“ und „nur das einemal“ und schon ist es zu spät, Du kannst gar nicht mehr anders, als Dein ganzes Leben darauf auszurichten. Vergiß das Blogschreiben, Arbeiten, Telefonieren, Deine normalen Freunde. Leute, ich sag Euch eins, bevor ich gleich einen auf krank machen MUSS, nach Hause fahre und mich hingeben: Laßt die Finger von World of Warcraft !

miese stimmung vor dem jubiläumsspiel

ein tag vor dem jubiläumsspiel bei den würmern gibt es schlechte stimmung im lager der rotkes. grund:
beschissenes training.

„ich zweifle langsam an der einstellung einiger spieler.“, so manager nyck. „da es aber teurer ist alle spieler zu feuern muss wohl doch bald ein neuer trainer her.“

die germania würmersheim feiert das 101. spiel und bittet zu einem grossem fest. kritiker befürchten nun, dass die schlechteste und motivationsloseste rotke elf der geschichte auflaufen wird und die familie ausgerechnet bei den befreundeten würmern blamiert.

„ich muss mir an den kopf fassen.“, so zeterte der aufgrund seiner verletzung ausgemusterte torhüter lars winter von adlersflügel heute morgen. „da bekommen wir die chance die misere unseres letzten spieles wieder gut zu machen (die würmer gewannen 2:0, anm. d. admins), reisen als tabellenführer nach würmersheim und dann lassen sich einige im training so hängen!!!“

überrascht waren auch die kibitze über die schlechten trainingsleistungen einiger stammspieler, vor allem im mittelfeld.

fred nuss aus verden an der aller: „neeej do. dat jibbt ne katastrofe, det saach ich oich. ich dorf da jaanich an den pookal am dienstach denken.“