spielefaul

weiß nicht wie es euch geht, aber nach dem sommer und seinen zahlreichen schönen abenden, die viele outdoor-aktivitäten (und sei es party) mit sich gebracht haben, hab ich richtig „verlernt“ zu zocken.

mich reizt momentan auch gar nix. gow3 liegt noch halbdurch im ofen. bad company hat sich zu tode gezockt und sonst ist nichts da, was mich an den tv fesselt.

wahrscheinlich gehts nicht nur mir so…?
aber der herbst naht mit großen schritten und hoffentlich kommen auch noch ein paar gute spiele. dann entstaubt sich meine playse vielleicht wieder. spätestens im moor werden wir uns unsere finger wund daddeln. da bin ich mir sicher.

„oiso öhhh jooo, so konn er dos nicht mochen mit seinen gölben hondschuhen öhhh. ein waunsinn, er hot öhhh geschossen, dos gibts jo nicht…“

Death in Iraq

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(alle Bilder von Joseph DeLappe)

Joseph DeLappe ist ein New Yorker Künstler, der sich seit 1983 viel mit neuen Medien beschäftigt hat. Viele seiner sehr spannenden Arbeiten befassen sich mit Anti-Kriegs-Themen, besonders mit dem Irak Krieg.

In seinem Projekt Dead In Iraq loggte DeLappe sich beispielsweise 2006 in den Online-Multiplayer-Shooter America’s Army ein (das ist das Spiel, das unter der Leitung der U.S.Army entstand und zur Werbung von neuen Rekruten genutzt wurde), liess in den Spielrunden demonstrativ seine Waffe fallen und tippte Namen von im Irak-Krieg gefallenen U.S. Soldaten in den Chat (siehe Video unten).

DeLappe gründete 2007 zudem die Organisation Iraqi Memorial die via Online-Kunst an die zivilen Opfer des Irak-Krieges erinnern will.