Nass machen – Wet

Das neue Game von Bethesda gibt sich tarantinoesque:
Angelegt in einer Hommage an die Action-Movies der 70er und 80er metzelt man sich als ein scharfes Eisen durch die Unterwelt („wet“ kommt von „wetworks“, „hands wet from blood“). Dirty Harry und Charles Bronson lassen grüssen. Genauso wie Tony Hawks, denn scheinbar orientiert sich das Kampfsystem ein wenig an den Sprung-Kombinationen der Skateboardspiele. Bei athletischen Moves verlangsamt die Kamera, so dass zum einen mit dem Analogstick andere Gegner anvisiert werden können und bei erfolgreichem Kombo-Buttonhit der Ursprungsmove zum Kettenspektakel ausgeweitet werden kann. Nachteil: für den Kampf ist die Steuerung cool, bei den TombRaider-artigen Arealerkundungen hakelts dagegen.

Nichtsdestotrotz: Coole Charaktere, handfeste Sprüche, filmartige Inszenierung, guter Soundtrack und ein paar Gaming-Highlight-Momente machen das ansonsten kurze Spiel zur gefälligen Daddelalternative.

Fazit: Total platt, aber cool.

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