Projekt: Faces of Evil

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„Wir fotografierten von November 2007 bis März 2008 in Hamburg, München, Wien, Dresden, Frankfurt, Berlin, Amsterdam, Moskau, Belgrad, London, Barcelona, Paris und Mailand mehr als 350 Personen. Aus ihnen entstanden die dreizehn FACES OF EVIL, zusammengefügt aus Gesichtern von Menschen des jeweiligen Landes. Das Portrait Hitlers besteht zum Beispiel aus 37 Personen. Seine Nase gehört einem Immobilienmakler aus Berlin, die Oberlippe ist von einem Schlosser aus Dresden. Die Frisur ist zusammengesetzt aus den Haaren eines Künstlers aus Weiden und eines Malers aus Bamberg. Das Kinn stammt von einem Hamburger Restaurantbesitzer, die Augen von einem Bankberater aus Frankfurt, die Tränensäcke von einem Feinmechaniker aus Bautzen, der Hals von einem Wiener Bankangestellten, der Bart von einem Koch aus Wuppertal… Jede Falte, jede Augenbraue, jeder Leberfleck wurde originalgetreu nachgebaut. Ebenso Narben, Hautschuppen, Nasenhaare, grobe Poren oder Tränensäcke.“

(via Hans Weishäupl, Faces of Evil.com)

Ein Gedanke zu „Projekt: Faces of Evil“

  1. Zuerst merkt man irgendwie gar nicht, dass diese Bilder ja gar nicht echt sein können, weil sich diese Leute ja so nie hätten ablichten lassen – es haben ja auch Alle den gleichen Gesichtsausdruck und keiner trägt eine Uniform – aber irgendwie sind die Bilder dann ja doch echt und…

    Das ist krass. Doller, als ich zuerst dachte. Das Gesicht von Adolf Hitler funktioniert eigentlich genauso gut als Symbol für das Böse, wie der Totenkopf als Symbol für den Tod, bzw. für Gefahr.

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