Panoramio

Ich möchte hier noch mal eine kleine Lanze für Panoramio brechen, eine in den letzten Monaten explodierende Fotocommunity von zwei freundlichen Spaniern.

Auf die manchmal etwas sperrige Seite können pro User 2 GB Bilder hochgeladen und dort wie seit kurzem auch bei Flickr „geogetaggt„, d.h. über eine kleine Karte mit Angaben zu Längen- und Breitengrad versehen werden. Die eigenen (oder alle zur Zeit ca. 650.000 -bei Zuwachsraten von ungefähr 50.000 pro Woche) Bilder werden dann auf einer Weltkarte eingeblendet, die sich recht vielseitig verwenden läßt. Hier zum Beispiel meine Bilder bei Panoramio:

http://www.panoramio.com/user/32704

Wie Ihr seht erfolgt die Kartendarstellung über GoogleMaps. Aber damit hört die Freundschaft zu Google noch lang nicht auf! Ungefähr einmal im Monat wird die großzügig gefilterten Bilddatenbank (alle ’nicht beschreibenden‘ Bilder fliegen raus) an GoogleEarth geschickt und dort in den Panoramio Layer eingebunden, der jedem Nutzer der letzten Version von Google Earth zur Verfügung steht und nicht einmal erst aktiviert werden muß. Die in GoogleEarth vorhandenen Bilder werden durch einen kleinen blauen Stern symbolisiert, dessen Sichthöhe von der Popularität eines Bildes abhängt.

Nach dem letzten Update am 16.2. haben es auch einige meiner Fotos nach GoogleEarth geschafft, mit denen ich jetzt meine kleine Heimatstadt Lemgo beschreiben kann. Auch mein Haus ist dabei.

Wer nicht auf Updates von Panoramio warten kann, hat noch eine weitere Möglichkeit: Die Bilder von Panoramio lassen sich bei GoogleEarth auch als Netzwerk-Link einbinden, dass entsprechende Kml-File kann runtergeladen, rumgemailt oder verlinkt werden.

Rambo II

Das Zusammenspiel verschiedener komplexer Komponenten erlaubt es mir jetzt auch, meine wertvolle Computeranlage gegen (weibliche) Eingriffe effektiv zu verteidigen.

Schaubild 1:
DSC_0775

Die Zieleinrichtung der Kanone wird durch die Kamera genutzt. Von hinten heranschleichende Verlobte können so geortet und elemen ellimen getötet werden. Schön, das im Kameraprodukt auch ein Motor eingebaut ist, so dass sich die Kamera parallel zur Kanone drehen läßt.

Könnte ich mehr als ’10 Print „Arschloch“ 20 Goto 10′ programmieren, wäre es ein Traum, das Face Tracking Feature der Kamera direkt an die Kanone zu koppel und damit eine Selbstschussanlage zu bauen, für die Honni damals die faltige Margot verlassen hätte. Aber das ist mir leider nicht gegeben.

Ich bin besser in der Kombination diverser Softwareprodukte wie Schaubild 2 zeigt:

War

Durch diese Konfiguration wird eine wirkungsvolle Grundverteidigung auch bei Abwesenheit erreicht. iCatcher erkennt Bewegungen im Raum und startet die Shareware Maus und Tastaturrecorder 6.0. Über die Kommandozeile läßt sich der Rekorder so starten, dass direkt ein vorher aufgezeichnetes Makro gestartet wird. Dieses Markro startet zunächst die Steuersoftware des Raketenwerfers, wartet dann ein paar Sekunden die alberne Startphase ab und sendet mit ca. 8 Sekunden Pause zwei Feuerkommandos. Zwischendurch wird der Werfer in der Annahme einer vorsichtigen und langsamen Annäherung an den Schreibtisch noch ein wenig justiert. Eine Rakete verbleibt zur Sicherheit im Magazin und kann per Handy-SMS Komando gestartet werden, da iCatcher zeitgleich eine Alarmmeldung verschickt.

Bingo.

Das ist mein Krieg.

Sollte mich Slomo tatsächlich irgendwann einmal mit seinem lächerlichen RC-Hubschrauber behelligen, kann er sich warm anziehn. Ich habe nämlich aufgerüstet: getdigital hat mich mit den neuesten Utensilien für den urban warfare augestattet.

Da wäre zunächst meine neue Nebelkanone (mit Kirscharomanebel), mit der ich den kleinen Heli wahrscheinlich schon ohne weiteres wegpusten könnte.

Fog-Cannon

Reicht das nicht, tritt der USB-Missile-Launcher in Aktion. Als ich heute im Büro überraschend vom häßlichen Monster angegriffen wurde, war zum Glück eine Kamera in der Nähe.

Wer sich auch wehren können will, sollte schnell zuschlagen: Die Hardware verherrlicht Gewalt im leyen’schen Sinne von ‚Leben nehmen‘, so dass befürchtet werden muss, dass der Webshop bald der Killerspieldebatte zum Opfer fällt.